(Selbst)bewusstsein mit Mindfulness und Kreativität

Merken Sie manchmal, dass Sie nach Anerkennung süchtig sind?

Macht es Ihnen Angst, das zu machen, was Sie gerne machen möchten, weil Sie scheitern könnten oder weil andere es vielleicht für dumm oder unvernünftig halten?

Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen etwas fehlt, aber Sie nicht genau wissen, was es ist?

Ich war an eben diesem Punkt. Deswegen erkläre ich Ihnen hier, wie ich diese Herausforderungen selber erlebt und konfrontiert habe und wie mir dabei die Praxis der Achtsamkeit und der Kreativität geholfen hat.

Wie die Krise mein Bewusstsein förderte

Vor einigen Jahren begann für mich eine große professionelle und persönliche Krise. Ende dreißig. Ich hatte viele Jahre lang an deutschen Universitäten als Literaturdozentin gearbeitet. Eigentlich hatte ich unterrichtet, Artikel veröffentlicht, alles gemacht, was man so machen muss. Aber es reichte nicht.

Nach den Gesetzen in Deutschland gibt es eine Zeitgrenze für befristete Verträge, die man nicht überschreiten kann. Das heißt, dass nur Professoren eine feste Stelle haben.

Entweder musste ich habilitieren (worauf ich aus verschiedenen Gründen keine Lust hatte) und eine Professur anstreben oder ich war raus aus dem System. Ich würde ohne Professur keine weitere Stelle an einer deutschen Universität bekommen. Ungeachtet der ganzen Arbeit, die ich investiert hatte.

Es war keine leichte Entscheidung. Sollte ich überhaupt in Deutschland bleiben oder nach Spanien zurückkehren? In einem Alter, in dem man sich fragt, was ich wirklich mit dem Rest meines Lebens machen will. Man spürt schon langsam, dass die Zeit begrenzt ist. Und mein persönliches Leben war auch nicht einfach.

Ich begann, zu analysieren, was mich bewegte, womit ich glücklich sein konnte, was ich brauchte. Ich begann auch neue Sachen auszuprobieren, die über das Intellektuelle hinaus gingen (stricken, Theater, malen, Gitarre spielen, Yoga…).

Das Bewusstsein in meinem Körper entwickelte sich Schritt für Schritt. Und damit auch ein allgemeineres Bewusstsein, das alles in Frage stellte.

Waren die Ziele, die ich verfolgte meine eigene oder kamen sie von außen? Warum war mir die Universität so wichtig? Ja, ich habe immer Bücher geliebt, ich unterrichte gerne, usw. War das aber alles?

Natürlich nicht. Mir war es auch wichtig, allen zu zeigen, was ich kann. Wie bei vielen anderen Menschen war mein Selbstwertgefühl von meiner Leistung abhängig. Aber dann bedeutete das eigentlich, dass ich irgendwie versuchte, irgendetwas zu kompensieren.

Wie Yoga/Meditation und meine kreative Tätigkeiten mir weitergeholfen haben

Mit dem Yoga entdeckte ich, was für ein friedliches Gefühl ich erfahren/erleben konnte. Und ich merkte, dass ich mich nach diesem Frieden gesehnt hatte und nicht nach dem Hin und Her an der Universität (ich bin geschätzt vs. ich bin nicht genug geschätzt und die damit einhergehenden Emotionen). Das war für mich wahres Glück.

Die Verbindung zu meinem Körper war ganz neu für mich, so wie die Entspannung und innere Ruhe, die damit kamen. Ich merkte, wie gut es mir tat, und ich entschied eine zweijährige Ausbildung zu machen, um mehr darüber zu erfahren und selber Yogalehrerin zu werden.

Mit den Meditationen begann ich, mich besser zu kennen, auch wenn ich nicht alles mochte, was ich fand. Eine weitere Ausbildung schloss sich an. Ich versuchte dadurch meine Denk- und Reaktionsprozesse besser zu verstehen, zu steuern und zu akzeptieren. Ein lebenslanger Prozess.

In allen kreativen Bereichen spüre ich die Möglichkeit, Sachen aus mir heraus zu lassen, Emotionen zu befreien. Es entsteht eine wunderschöne Konzentration auf die Tätigkeit, die man ausübt, eine Präsenz im Hier und Jetzt. Man darf sich selber ausdrücken und das bringt auch Selbstvertrauen.

Die verschiedenen Theatererfahrungen, die ich gemacht habe, waren immer sehr bereichernd. Das Theater hat etwas Therapeutisches an sich. Die Arbeit mit meinem eigenen Körper, mit meiner Stimme, mit anderen Menschen fördert das eigene Bewusstsein. Man entdeckt sich neu. Das habe ich sowohl als Teilnehmerin als auch Leiterin erleben dürfen.

Durch das kreative Schreiben, das ich seit 2010 unterrichte, konnte ich viele Themen bearbeiten, die mich persönlich beschäftigen, und sie für mein privates Leben nutzen oder in eine Geschichte verwandeln.

Malen und musizieren entspannen mich und geben mir Freude. Es sind auch einfache Wege, um in Kontakt mit der eigenen Emotionalität zu treten.

Mit meiner Yoga- und Meditationspraxis sowie mit dem kreativen Ausdruck habe ich einen freien Raum in mir entdeckt, der mein Selbstvertrauen langsam gestärkt hat. Schritt für Schritt wird man sich selber bewusster und kann seine Muster erforschen.

Möchten Sie (selbst)bewusster werden?

Diesen Pfad, den ich für mich gefunden habe, möchte ich mit Ihnen teilen. Ich biete Kurse in den Bereichen Yoga, Meditation/Mindfulness und Kreativität an, die Ihnen helfen, mit sich in Verbindung zu kommen.

Es ist nicht immer einfach, alleine einen neuen Weg zu gehen. Das weiß ich selber sehr gut. Man möchte z.B. meditieren und lernt einige Übungen, aber dann schafft man es nicht, die Disziplin dafür zu finden.

Oder man möchte schreiben, aber man weiß nicht, wo man anfangen soll und wie man die eigenen Texte korrigiert. Oder man braucht Gleichgesinnte, die die eigenen Hoffnungen und Unsicherheiten verstehen.

Deswegen möchte ich Ihnen meinen eigenen Weg, meine professionellen Erkenntnisse und meine Lebenserfahrungen anbieten. In meinen Kursen, die Yoga/Meditation und Kreativität verbinden, finden Sie einen sicheren Ort für Ihre Entwicklung.

Kontaktieren Sie mich bitte, um sich zu informieren, was für einen Kurs für Sie am besten passt.